ist das Kunst oder kann das weg?

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Hallo liebe Eltern,

ihr kennt das sicher, eure Kinder sind wahre Kreativmonster und produzieren fast rund um die Uhr Kunstwerke. Doch wohin mit der ganzen Kunst? Auf Berlin-Mitte-Mom(BMM) hab ich heute gelesen, dass sie ein “Problem” der zuviel eindimensionalen Kinderkunst hat und sie eine Vorgehensweise empfiehlt die wir zu Hause auch in dieser Art praktizieren. Lest einfach mal hier wie sie es macht…aus der Rubrik Kinderkunst (Achtung Wortwitz) ARTgerecht entsorgen.
Aber auch bei Sven von Wohnen mit Kind gibt es interessantes und spannendes zu lesen. Wie bei ihm war es auch bei mir. Ich schlich mehr um die Häuser mit den anderen Kindern. Wir waren viel draußen, dass weiß ich noch von früher. Ich müsste meine Mutter mal fragen was ich so gemalt habe. Eins weiß ich noch, ich hab Autos gemalt, schon sehr früh, aber davon gibt es nur noch ein Fotoalbum als Zeuge. Eine Mappe aus der Schulzeit hab ich auch noch, aber da ist nicht viel drinnen. Der Fussball oder das Radfahren war mir wohl wichtiger…

Nun ja, Kinder sind halt kreativ und das ist auch gut und schön so. Wir Erwachsenen können uns eine große Scheibe davon abschneiden und das Leben wäre manches mal noch lustiger glaube ich.
Aber die Berge an Kreativität müssen ja auch irgendwann mal wohin und dann ist guter Rat gefragt. BMM hat es schon beschrieben wie man es machen kann, aber was ist mit all den dreidimensionalen Kunstwerken des Nachwuchses.
Unsere Kinder sind gerne kreativ mit Playmais, denn der färbt so schön und essen kann man den auch noch. Das blöde an Playmais ist, dass daraus keine flachen Gebilde werden, sondern durchaus auch einmal einen halben Meter hohe Bauwerke. Hat man jetzt ein paar dieser Playmais Monster rumstehen, dann ist es gar nicht so einfach die wieder loszuwerden. Es fällt nämlich sofort auf wenn da was fehlt.
Wir haben Katzen und einen Kachelofen. Beides sind gute Freunde wenn es um den Kampf gegen die Playmaisbauwerke geht. Die Katzen gehen nicht wirklich an das Zeug, aber wir können die Katzen beschuldigen das sie es getan haben. Die würden nie etwas gegenteiliges behaupten(hoffe ich zumindest).
Der andere gute Freund ist der Kachelofen. Ups da ist mir doch glatt der große Regenbogen mit dem Einhorn drunter in den Kamin gefallen. Ganz so ist es nicht. Wir lassen die Gebilde erst einmal verschwinden. Im Keller ist ein guter Platz und wenn dann nach ein paar Wochen keine Nachfragen mehr kommen, dann Feuer frei. Im Frühling und Sommer freut sie die Komposttonne darüber. Natürlich machen wir vor allen Entsorgungsaktionen von allen Kunstwerken immer Fotos. Sicher ist sicher…

Wie entsorgt ihr die 3d Gebilde eurer Kinder wenn diese mal zu viel geworden sind? Macht ihr das überhaupt und was mich besonders interessieren würde ist…wie entsorgt ihr Knete ARTgerecht?

PS: das Bild da oben ist im übrigen von meiner jüngsten Tochter(4) die mal eben so ganz auf die schnelle aus einem von mir auf ein Blatt gekritzeltes Herz ein wunderbares Wesen gezaubert hat. Dann ausgeschnitten und mal sehen wo es dann landet. Ich hab es jetzt schon abgelichtet auf grünem Hintergrund. Mal sehen was ich digital daraus noch mache…


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4 thoughts on “ist das Kunst oder kann das weg?

  1. Danke fürs Aufgreifen… hahahaha, Playmais. Hör mir auf damit. Ich war froh, dass ich von meinem Besuch auf der Nürnberger Spielwarenmesse davon nichts mit nach Hause geschleppt habe und unsere Jungs noch unbefleckt sind. Ich wüsste nicht, wie es ansonsten aussähe… nun gut, da seit einigen Tagen ein Kater vor unserer Haustür die frühlingshaften Sonnenstrahlen zu genießen scheint, könnte man da sicher was drehen, wenn ich das hier richtig verstanden habe 😉

    • Hi Sven,
      gerne doch belastet das doch viele Eltern und Haushalte 😉 Playmais ist eine Seuche, also versuch ja lange es aus dem Haus zu lassen. Winter 2012/13 hatten wir im Wohnzimmer einen 1,60m x 1,60m x 1,60m großen Pappkarton stehen aus dem unsere “Prinzessinnen” ein Schloss gebaut hatten. eines Tages kamen dann befreundete Kinder mit einem Eimer Playmais als Mitbringsel. Es waren 5 Kinder und alle verkrümelten sich im Pappschloss mit dem Eimer Playmais. Als sie wieder raus kamen war der Eimer leer und kein Playmais mehr da. Fazit: Abendessen gespart 😀

  2. Habe keine Kinder und muss mir deshalb keine Gedanken um die Entsorgung von Kunstwerken machen, aber ich denke es ist nicht leicht einfach wegwerfen geht ja auch nicht :-)

    LG Soni

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