Magic Monday–verlassen

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Paleica war in Magic Monday Runde 40 auf der Suche nach etwas verlassenem. Ich liefere hiermit also nach, da ich es momentan durch meine derzeitige Situation irgendwie nicht immer rechtzeitig schaffe. Aber das ändert sich auch wieder. Ich bin immer öfter wieder am Ball.

Etwas verlassenes bei uns zu finden ist recht einfach, sind doch meine Kinder fleißige Schneckenhaussammler. Mal mit Füllung die dann als nicht verlassen zählen und mal ohne Füllung…die verlassenen.

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#mutmachparade – mein Beitrag

Oh ha, wo fängt man da an wenn Johannes Korten zu einer #mutmachparade aufgerufen hat?

Eine Mutmachparade die auch noch zum Teil mir gewidmet ist! Wie kann ich da nicht mitmachen…

Ich könnte ja jetzt in kurz und knapp hier runterschreiben was ich so in den letzten 9 Wochen im Eiltempo erlebt habe bezüglich dem was eventuell viele Leser hier oder auf Twitter schon wissen.

Doch das wäre mir ein wenig zu einfach und zu sehr selbst beweihräuchernd.

Mehr dazu schreibe ich gesondert auf, wen es dann interessiert werde ich mit einem entsprechenden Link füttern…

Es gibt viele Situationen im Leben die Mut benötigen. Denkt doch einmal an euren ersten Kindergartentag zurück, oder an eure Einschulung. Waren das nicht auch schon speziele Tage an denen man mindestens ein bisschen Mut und innere Stärke benötigt hat? Und so geht das Leben munter weiter.

Ich bewundere meine Kinder mit wieviel Mut sie durchs Leben gehen, gehen müssen. Neue Situationen, neue Menschen auf die man sich einstellen müssen, was nicht immer leicht ist.

Ebenso meine geliebte Frau, die es gerade ganz besonders nicht wirklich einfach hat mit der ganzen Situation in der wir gerade leben.

Es ist kein leichter Weg – dieser Weg.

Meine Frau bringt gleich Mut für mehrere mit, weil es die Zeit erfordert. Für sich selbst und unsere Kinder, wenn ich gerade nicht die nötige Kraft dazu habe.

Ganz abgesehen von dem eigenen Kopfkino das sie wegen mir hat. Tränen gehören ebenso zum Alltag wie Freude, nur hat sich das Verhältnis dazu ein wenig verschoben.

Aber auch das wird wieder anders werden.

“Ich kann von Hoffnung singen weil ich Hoffnung hab” aus Xavier Naidoo – hört hört

Schlecht singen kann ich gut, gut singen kann ich schlecht…doch mir bleibt die Hoffnung, denn die stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Mutig sind auch unsere Familien, Freunde und Bekannten, ja sogar meine Kollegen, auf uns zugegangen um uns mit allem möglichen und unmöglichen zu unterstützen. Eine Riesenwelle an mutmachenden Gedanken und Taten schwappte und schwappt uns immer noch entgegen…und wenn es “nur” ein schneller Kaffee bei einer Freundin ist um kurz oder auch lange zu quatschen.

Jetzt zum Schluss doch noch etwas über mich. Als ich mich dazu entschlossen hatte meine Krebsgeschichte über Twitter Preis zu geben, ist etwas passiert was ich niemals erwartet hätte.

“Fremde” Menschen schickten mir Briefe und Glücksbringer, Schokolade und Postkarten oder einfach liebe Gedanken. Yes I am a RockPopstar!

Ich danke hier ganz besonders für die Gedanken an mich…(in Klammern sind die Blogs verlinkt, ansonsten die Twitter Konten)

Bea Beste(Tollabox), Ichlebejetzt1(ichlebejetzt Blog), Mama Notes(Mama Notes Blog), Johannes Korten(Jazzlounge), Sven Trautwein(Zwillingswelten)

Da sind noch viele viele mehr…ich werde versuche möglichst alle nachzutragen bei Zeiten.

Dies bestärkte mich umso mehr auf meinem Weg den ich jetzt zu gehen habe. Dieser Weg bedarf sicher die ein oder andere Portion Mut, diesen Weg müssen viele gehen, viele die noch mehr Mut benötigen um diesen Weg auch zu schaffen.

Noch wichtiger als Mut auf meinem Weg ist für mich momentan, dass ich meinen Kopf nicht hängen lasse. Am Alltag festhalte, mein Leben größtenteils so vorantreibe wie es bislang war, wieder zu alter Stärke zu kommen. Das geht nicht immer, aber immer öfter wieder. Eines meiner größten Ziele ist wieder arbeiten zu gehen, ganz abgesehen von dem Ziel wieder gesund zu werden.

PS: zwei Wochen nach meiner großen siebenstündigen Bauch-OP habe ich im Garten eine Slackline gespannt die wir leider nicht gewonnen hatten beim Guglhupf-Battle. Aber wir haben eine andere von der Familie geschenkt bekommen.
Ich musste natürlich testen ob ich sie fest genug gespannt hatte bevor ich die Kinder da drauf lasse. Beim zweiten Versuch bin ich natürlich runtergefallen, frisch operiert wie ich war, und natürlich hat es ordentlich in der Bauchnarbe gezogen.
Das war NICHT mutig!
Das war ehr leichtsinnig, aber es hat Spaß gemacht und wer nichts wagt kann nichts gewinnen. Ich gewann die Einsicht das es für Slackline Abenteuer noch ein wenig zu früh ist und musste mir eingestehen, dass für alles wieder seine Zeit kommt.